neues aus der roiberhöhle
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guten morgen

15.11.06

das erste mal seit wochen wieder einen freien vormittag. zeit also, ganz witzige und komplett andere dinge zu machen als sonst: aufräumen, abwaschen, körperpflege, bloggen, alte bohrlöcher mit papierkügelchen stopfen, frühstücken, ein backup der wichtigsten daten, die hausverwaltung mit der fehlerhaften nebenkostenabrechnung konfrontieren, weltfrieden schaffen, endlich die unterlassungserklärung gegenüber dem berliner zoo unterschreiben (“nein, die ziegen im streichelgehege stinken nicht”), decke streichen, die beteiligungsstruktur der metro-gruppe näher unstersuchen, den newsletter von bol.de abbestellen,…

berlinblueskyline

das naheliegendste ging leider nicht: ausschlafen. dafür gabs einen morgendlichen spaziergang durch den wedding. früh am tag zeigt der problembezirk sein jungfräuliches antlitz: die unterschicht trinkt sich mit plastikbecher-kaffee nüchtern und fit. es sind mehr knallgelbe spongebob-rucksäcke zu sehen als bierflaschen. und der frust der straße hat sich in die autos der mittelschicht zurückgezogen weil schlecker gerade eine lieferung bekommt. die prinzenallee staut sich bis pankow… nur die busfahrer bleiben gelassen und sind wie immer. die herbstsonne zaubert lächeln auf die gesichter der nachbarn und das leben im wedding macht wieder spaß.

absoluter soundtrack des morgens

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14.11.06

achtung

es wird gleich anstrengend. und auch ein bischen gemein. und wahrscheinlich will das keiner mehr hören, einfach weil er es schon viel zu oft gehört hat. aber manches kann man garnicht oft genug sagen. ich habe mir da nämlich ein paar gedanken gemacht…

folgendes: nach langen, endlosen und anstrengenden diskussionen ist es endlich soweit: wir veröffentlichen eine neue meinung zum thema RELIGIONEN. wobei ich zugeben muss, dass mich das ganze nervt, je länger ich darüber nachdenke. aus diesem grund nur ein paar wichtige eckpunkte:

religionen…

  1. nehmen sich selbst viel zu wichtig

  2. sind viel zu sehr mit ihrer vergangenheit und den daraus resultierenden konflikten beschäftigt

  3. versuchen ständig, auf nichtreligiösem terrain zu punkten

  4. prägen uns seit unserer frühesten kindheit

  5. sind allgegenwärtig

  6. sind meist ziemlich fundamental

  7. haben ein paar neckische traditionen hervorgebracht, ohne die unser leben ziemlich langweilig wäre

  8. polarisieren noch heute

  9. sind so aktuell wie noch nie

  10. sind so furchtbar anachronistisch

  11. erreichen mehr menschen als konzerne

  12. motivieren

  13. frustrieren

  14. nerven

  15. […]

an dieser stelle bricht die diskussion ab. ich sollte weniger nachdenken.

wieder sonntag

12.11.06

gape in wonder

wozu all diese communities? fürs ego? warum den hundertsten kontakt klicken, nur damit man ihn hat? netzwerke sind was ganz tolles, doch wozu? wegen dem regelmäßigen anstandskommentar? ich weiß nicht. und wozu eigentlich eine zweite existenz im netz? ist man denn nicht viel realer in der realität? muss ehrlich sagen, ich bin mehr von der technik dahinter begeistert, als von den ergebnissen. die sind, mit verlaub, enttäuschend. und zugegeben: auf die frage ‘und, was machst du so?’ mit ‘flickrn’ zu antworten hat schon was sehr eigenartiges. verkommen wir langsam zu sozialen wracks?

ausgedacht

09.11.06

Welcome to the strangest party baby It’s like were staring at the sun Everybody’s got their invitations Hoping that your gonna come, yeah These are the times These are the crimes What are we waiting for What are we hating for Your part of the solution Or part of the problem Your gonna have to dance with one Your giving up on the future honey I’ll count you out of having some Yeah, some

[INXS]

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ausgetrunken

03.11.06

habe mich entschieden, das projekt zu begraben. danke nochmal für eure kommentare. aber jetzt ist es an der zeit, damit aufzuhören. die guten ideen sind einfach alle und irgendwann nervt es nur noch.

berliner:mauerpark berliner:wedding berliner:prenzlberg berliner:friedrichshain berliner:pankow berliner:dahlem berliner:mitte berliner:mitte berliner:neukölln berliner:treptow

angesagt

03.11.06

DAS wollte ich schon immer mal gesagt haben.

“It™s tough at the top, the fashionista, text in topshop, text in topshop Sometimes it™s hard to stop, when your heart is set on top of the pops, top of the pops I™ve saved up so much money to spend, all I can afford is a bad weekend And there™s no reason for staying in, there™s nothing on the television Popular culture, no longer applies to me…”

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