neues aus der roiberhöhle
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Posts

an einem mittwoch im august

27.08.25

Lass uns nochmal um die Häuser zieh’n Schonungslos und ohne Hintersinn Willenlos und immer mittendrin An den letzten warmen Tagen in Berlin ~ Element of Crime ~

mit dem fahrrad durch das abendliche berlin, von treptow nach pankow. es ist warm und die leute sitzen draußen, im park, vor läden, auf fußwegen. sie sprechen über ihre ängste sorgen probleme hoffnungen wünsche. die große politik der alten weißen männer passiert, aber spielt keine rolle.

wasserstandsmeldungen

27.06.25

bin gerade total begeistert, wie schnell #hugo auf einem linux-system ist im gegensatz zu windows. wir reden hier über minutenlanges rechnen vs. bruchteile davon. habe noch nicht heraus gefunden, woran das liegt, aber auch egal, bleibe jetzt bei windows.

neues vom blogsberg

25.04.25

jetzt, da ich wieder eine funktionierende website habe (es fehlen noch viele alte beiträge, muss ich noch sichten und importieren, man kommt ja zu nichts), kann und sollte ich auch was reinschreiben und nicht nur endlos bilder und bücher reinkippen. habe auch wieder angefangen, blogs zu lesen und da die verlinkten blogs zu lesen und da die … usw. irgendwie ist mir das abhanden gekommen und ich habe nie so recht verstanden, warum. es sind einige verschwunden und manche sind verwaist, überraschend viele aber noch da und aktiv (oft mit dem selben hässlichen layout, aber so behält man wenigstens den überblick.) - auch wenn es thematisch bei einigen immer wieder um die seuchenjahre und deren mangelnder aufarbeitung geht. um politiker, die längst weg vom fenster sind. merkwürdig. als introvertierter stubenhocker mit familie und bequemen home office und sicherem job habe ich die zeit anders in erinnerung. wer seinen job oder seine selbständigkeit verloren hat, wer alleine zuhause isoliert saß, der darf auf mich priviligierten arsch herab sehen. leider vergessen, die kraftanstrengungen einiger berufsgruppen in pflege und versorgung, die ich nicht im ansatz erahne. DAS wäre eine aufarbeitung wert, aber es läuft nur wieder auf eine diskussion über die impfpflicht hinaus. und ja, da wurde viel gequirlte scheiße erzählt - auf allen seiten. aber was willste da groß drüber reden.

“Wir werden einander viel verzeihen müssen.” ~ jens s., maskenhändler

und jetzt kommt der wieder aus seinem loch (seiner villa im grunewald?) gekrochen und will wieder mitspielen. und er wird damit durchkommen. so wie sie alle durchkommen, die scheuer-andis, die merzen, die porsche-lindners, die aiwangers und wie sie alle heißen. sie melken den staat, den sie eigentlich regieren sollen. wollen ihn verkleinern, damit noch mehr kohle hängen bleibt. klar, dass die spd und die grünen mit ihrer gutmenschelei da nicht rein passen. und ja, so einige von denen sind auch fragwürdig und dazu noch so doof, ohne persönlichen gewinn raus zu gehen.

und darüber soll ich bloggen? als therapeutischer ansatz? um mir die wut vom leib (laib?) zu schreiben? na dann frohe ostern!

pergamon

09.03.25

wir besuchen den südflügel des pergamonmuseums, da wird zwar gerade gebaut, aber für drei tage haben sie doch nochmal geöffnet. viele exponate sind schon weggeräumt, einige erklärende texte zum baufortschritt und den weiteren plänen bis 2038 sind aufgestellt. viele besucher und viele leere stellen. es ist ein einzigartiger museumsbesuch, man sieht, wo was stand, die schilder sind teilweise noch da und man kann nur ahnen.

универмаг

15.02.25

im berliner osten gibt es einen supermarkt für osteuropäische lebensmittel. heißt: neben allerlei exotischem aus polen, bulgarien, ungarn, vor allem aus rußland.

bald jährt sich der russische überfall auf die ukraine zum dritten mal und ein ende ist nicht in sicht. bzw ist ein eher beschissenes verhandlungsende unter amerikanischer beteiligung in sicht. der unsinnige krieg hat tausende menschenleben gefordert und viel leid gebracht, das wir uns in unseren gut beheizten wohnungn gar nicht vorstellen können. in berlin leben viele, die aus rußland kamen, oder von russen abstammen. es gibt tausende ukrainischer flüchtlinge hier und auch die müssen ja irgendwo einkaufen.

ich weiß nicht, ob die in den besagten supermarkt gehen. eigentlich weiß ich nicht viel über das leben von russen in berlin. da hat man ja sofort wladimir kaminer im kopf. aber das ist wahrscheinlich weit von der realität entfernt. kurz nach dem russischen überfall hörte man von autokorsos mit viel fahnen schwenken und siegestaumel. man hörte von anbiedern lokaler afd-politiker an die gar nicht mal so kleine wählergruppe. von parallelgesellschaften mit alternativen medien, bla bla. das soll hier gar nicht thema sein und ich schätze, die russische diaspora ist mindestens genauso divers wie alle anderen gesellschaften auch.

eigentlich waren wir ja im supermarkt, aber bekanntlich ist ja alles politisch, da muss man sich voher auch ein bisschen erklären. und was es da nicht alles gibt, die salami aus pferd, die ikonen am ständer, der kaviar an der kasse. ein art sandwich-maker, aber für zaubernüsse (“oreschki”) und noch viel mehr, aber seht selbst.