was es alles nicht mehr gibt in der großen stadt. eine unvollständige liste. ich hatte das mal als blog-projekt, hat nicht so funktioniert. eine sehr persönliche auswahl, aber viele punkte kommen euch sicher bekannt vor. manche konzepte haben sich auserzählt, so manches geschäftsmodell hat nicht funktioniert, der rest ist gentrifizierung.
- die mobilen bratwurstverkäufer, war hygienisch immer kritisch und als job wahrscheinlich die hölle. die menschen hatten einen kompletten gasgrill umgeschnallt und die würste vor dir gegrillt.
- die sprüche “warum muss der sohn betteln”, prominent mit edding überall in der stadt hingekritzelt, die taz hatte mal was dazu
- der döner in der prinzenallee, der die zwiebeln gebraten hat
- die videothek nebenan, die dvds und bier für einen euro hatte
- negativeland, die videothek, deren mitarbeiter dich immer schräg ob deiner auswahl angeschaut haben
- die plakate für ein theaterstück “Ich bin’s nicht, Adolf Hitler ist es gewesen”
- der uhrenladen am rosenthaler, der meine uhr hatte und reparieren sollte, aber dann plötzlich verschwunden war
- der golfplatz an der chausseestraße, da steht jetzt der BND
- die sonntage mit DER SPIEGEL und eine schachtel Gauloises und dann zum flohmarkt helmholzplatz
- milchkaffee aus absurd großen tassen/schüsseln
- die tankstelle in der stargarder, wo man die robben und wientjes-karre für insg. 2,34 betankt hat
- robben und wientjes und ihren riesigen papiernen plan - ich war immer fasziniert
- kurzstrecke in taxis
- TXL
- eckkneipen - die sind tatsächlich fast verschwunden inzwischen
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