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Filmkritik: Therapie für Wikinger (2025)

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ein film über dysfunktionale familien, persönlichkeitsstörung (dissoziative Identitätsstörung), viel gewalt und die frage, wer normal und wer verrückt ist. zwei brüder, aufgewachsen mit einem vater, der erst gewalttätig war und dann verschwand, bewältigen ihre traumata auf verschiedene weisen. jahre später, einer saß im knast, entspinnt sich eine suche nach dem versteckten geld, doch die handlung ist nebensächlich. immer wieder driftet der film in rohe gewalt ab, um augenblicke später tiefe dialoge, gedanken und manchmal nur blicke zu zeigen. und so mäandert der film zwischen slapstick und komik und blutrausch. das lachen bleibt einem im hals stecken. man muss einiges aushalten als zuschauer, aber lohnt sich.